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Sonnenschutz

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Smarte Leute schützen sich gegen die UV-Strahlen: Warum? Wie?

Du hast mindestens drei gute Gründe, dich gegen die Ultraviolettstrahlung der Sonne zu schützen (sowie vom Solarium Abstand zu halten). Und sich schützen ist ganz einfach. Dafür brauchst du nur im Schatten zu bleiben, geeignete Kleider, einen Hut, eine Sonnenbrille und Sonnencreme.

Das Wort «Ultraviolett» (UV) bedeutet «jenseits von Violett»: Für das menschliche Auge ist Ultraviolett nicht sichtbar. Schädlich ist sie dennoch: Die UV-Strahlung ist in der Lage, organische Moleküle zu spalten. Unsere Haut besteht aus organischen Molekülen, was erklärt, warum UV für unsere Gesundheit gefährlich ist.

Icon Tipps

Warum lohnt es sich, sich gegen die UV-Strahlung zu schützen?

  • Weil du so dein Risiko für Hautkrebs, aber auch eines Sonnenbrandes wie auch von schmerzhaften Entzündungen der Augen verringerst.
  • Weil du dich mit einer coolen Brille, mit stylischen Kleidern und einem modischen Hut wohl fühlst und auf andere Menschen Eindruck machst.
  • Und weil deine Haut länger jung aussieht und du weniger Falten bekommst (die UV-Strahlung beschleunigt die Alterung der Haut). 

Was ist dein Grund für mehr Sonnenschutz?

Icon Tipps

So schützt du dich gegen die UV-Strahlung Licht

  • Geh von 11 bis 15 Uhr in den Schatten
  • Trag Kleider, Hut und Sonnenbrille
  • Trage Sonnencreme auf
  • Geh nicht ins Solarium

Geh von 11 bis 15 Uhr in den Schatten.

Schatten ist der beste Sonnenschutz

Schatten ist der beste Sonnenschutz – vor allem in den Mittagsstunden, wenn die Sonne am intensivsten scheint. Rund 2/3 aller UV-Strahlen treffen zwischen 11 und 15 Uhr auf die Erdoberfläche. Die UV-Strahlen der Sonne sind unbarmherzig! Suche einen Schattenplatz, damit du nicht rot wirst!

Icon Schatten
  • Schatten, Schatten und nochmals Schatten – das ist der beste Sonnenschutz! Es macht deshalb Sinn, sich wie die Bevölkerung in südlichen Ländern über Mittag für die Siesta in den Schatten zu legen oder im Haus zu bleiben.

  • Wir empfehlen, dich in der Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr nur im Schatten aufzuhalten, denn die Sonne ist während dieser Zeit am stärksten.

  • Ein Sonnenschirm, ein Baum oder ein Vordach schützen dich und deine Haut. Aber auch im Schatten gilt – du bist nicht vollständig geschützt, denn UV-Strahlen werden auch von der Umgebung reflektiert und können dich deshalb auch unter dem Sonnenschirm erreichen.

Trag Kleider und Hut.

Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag konstant geschützt

Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag konstant geschützt. Guten Schutz bieten ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt und ein Hut mit breiter Krempe.

Icon Hut
  • Künstliche Fasern und dicht verarbeitete Textilien schützen dich besser als natürliche, lockere Stoffe. Wenn du also bereit bist, am Mittag in der Badi ein T-Shirt anzuziehen, dann schützt dich dies besser als jede Sonnencreme.

  • Denke daran: Nasse Kleider schützen deine Haut schlechter als trockene. Kräftige und dunkle Farben schützen besser als helle Farben oder Pastelltöne.

  • Sonnenhüte haben zwei Funktionen. Sie sind sowohl schöne Accessoires als auch ein Schutz. Ein guter Sonnenhut hat eine breite Krempe, die auch die Augen, die Stirn und den Nacken schützt. Vor allem Sonnenhungrige mit lichtem Haar tun gut daran, einen Hut aufzusetzen. Denn die Kopfhaut ist besonders anfällig für Sonnenbrände.

Trag Sonnenbrille.

Auch Augen brauchen Schutz!: Trag Sonnenbrille.

Auch Augen brauchen Schutz! Zu viele UV-Strahlen schaden nicht nur der Haut, sondern auch deinen Augen. Du solltest deine Augen mit einer Sonnenbrille schützen. Achte beim Kauf auf das CE-Zeichen und den Vermerk «100 % UV»!

Icon Brille
  • Ob trendig, verspiegelt oder sportlich – Sonnenbrillen sehen gut aus. Setz ein Zeichen mit der zu deinem Stil passenden Sonnenbrille. Sie schützt dich erst noch vor gefährlichen UV-Strahlen, die ohne Brille ungehindert auf die Augen treffen. Kaufe aber nur eine Sonnenbrille mit CE-Zeichen und dem Vermerk «100 % UV». So beugst du Entzündungen und dem „grauen Star“ – einer Augenkrankheit mit Trübung der Linse – vor. 

  • Der UV-Schutz ist unabhängig vom Tönungsgrad; auch helles oder durchsichtiges Glas kann hundertprozentigen UV-Schutz bieten. Sehr dunkle Gläser ohne UV-Schutz hingegen schaden mehr, als sie nützen: Die Pupillen öffnen sich weit, sodass mehr UV-Strahlen in die Augen eindringen.

  • Im Schnee und am Wasser sind die Augen nicht nur der direkten, sondern auch der reflektierten UV-Strahlung ausgesetzt. Idealerweise deckt eine Sonnenbrille die Augen vollständig ab, sodass sie auch vor seitlicher Einstrahlung geschützt sind.

Sonnencreme auftragen.

Richtig angewendet, schützt dich die Sonnencreme vor UV-Strahlen.

Richtig angewendet, schützt dich die Sonnencreme vor UV-Strahlen.

Achte beim Kauf auf dieses Zeichen: UVA-Symbol .

So kannst du das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, reduzieren. Vorsicht – auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist kein Freipass für einen unbeschränkten Aufenthalt in der Sonne!

Ob Badi, Sportplatz oder Velotour – Sonnencreme mit genügend hohem UV-Filter (LSF mindestens 15, in den Bergen mindestens 50) gehört zu jedem Aufenthalt in der Natur. Doch Vorsicht: Auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist kein Freipass für den unbeschränkten Aufenthalt an der Sonne. Wir empfehlen dir:

  • Nur Sonnencreme verwenden, die vor UVA- und UVB-Strahlen schützen, 
    denn beide Strahlen können Hautkrebs verursachen. Wenn ein Produkt dieser Anforderung entspricht, hat es auf der Creme das UVA-Zeichen (UVA-Symbol) und der Lichtschutzfaktor gibt den Schutz vor UVB-Strahlen an.

  • Spare nicht mit der Sonnencreme!
    Ca. 30 ml für den ganzen Körper einer erwachsenen Person sind nötig. Trägst du nur die halbe Menge auf, entspricht der Schutz nur etwa der Hälfte des angegebenen Schutzfaktors. Trage die Sonnencreme am besten 30 min vor dem Aufenthalt in der Sonne auf, dann wirkt sie sicher, bis du an der Sonne bist.

  • Alle sonnenexponierten Körperstellen einzucremen, 
    auch Kopfhaut (bei Glatze und Scheitel) und Nacken. Nicht zu vergessen sind die Lippen, Nase und Ohren.

  • Wiederholtes Auftragen
    Da die Schutzwirkung durch Schwitzen, Reibung oder Wasserkontakt reduziert wird, ist wiederholtes Auftragen erforderlich, damit du geschützt bleibst. Das wiederholte Auftragen verlängert nicht die Zeit, die du an der Sonne verbringen kannst, aber es hilft, den Schutz der Creme aufrecht zu erhalten.

  • Wasserfestigkeit beachten
    Beim Baden oder starkem Schwitzen eignen sich wasserfeste Produkte. Diese behalten nach 2 mal 20 Minuten im Wasser noch mindestens 50 Prozent ihrer Schutzwirkung. Nach dem Baden und Abtrocknen ist deshalb ein erneutes Auftragen notwendig, denn 50% Schutz genügen nicht.

  • Haltbarkeit nach dem Öffnen
    Die Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen wird mit folgendem Symbol UVA-Symbol  und der Angabe des Zeitraums (Zahl) in Monaten (M) angezeigt. In der Regel sind die Cremes nach dem Öffnen 12 Monate haltbar, danach sollten sie nicht mehr gebraucht werden. Beträgt die Mindesthaltbarkeit einer Creme mehr als 30 Monate, ist kein Verfallsdatum vermerkt.

Geh nicht ins Solarium.

Die Strahlung im Solarium hat eine stärkere Wirkung als die Hochsommer-Sonne am Mittag. Das Hautkrebsrisiko steigt bei Solariumbesuchen markant – wer vor dem 35. Lebensjahr damit beginnt, hat ein beinahe doppelt so hohes Risiko an Hautkrebs zu erkranken!

Denkst du, dass ins Solarium zu gehen eigentlich eine gute Sache ist, u.a. weil die Haut für den Sommer vorbereitet wird oder die Nutzung des Solariums die Produktion von Vitamin D fördert? Dann ist ein Faktencheck dringend: Der Artikel «Das Solarium: Fake News» ist genau das Richtige für dich.

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